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Olav Gutting MdB kämpft für Arbeitsplätze: Will Siemens in Bruchsal 600 Stellen abbauen?
Geschrieben von: Webteam
Freitag, den 06. Februar 2004 um 13:21 Uhr
 
 
"Ich werde alles in meinen Kräften Stehende tun, um den Siemens-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu helfen, wo ich nur kann", sagte Olav Gutting MdB angesichts der Nachricht, dass der Siemens-Konzern in Bruchsal ca. 500-600 Stellen streichen will. Laut der Agentur Reuters vom 5. Februar 2004 will die Netzwerksparte des Münchener Siemens-Konzerns wegen des hohen Wettbewerbsdrucks am Standort Bruchsal Stellen streichen. "Wir sind bemüht, das so sozialverträglich wie irgendmöglich umzusetzen", habe ein Konzernsprecher in München am gestrigen Donnerstag verkündet. Der 33jährige Jurist Gutting wird sich am heutigen Freitag in dieser wichtigen Angelegenheit mit der Siemens AG und ebenso mit der IG Metall Bruchsal in Verbindung setzen. "Mich beschäftigen insbesondere die vielen persönlichen Schicksale, die hinter jedem möglichen Arbeitsplatzverlust stehen", so Gutting, "von daher werde ich mich aus voller Überzeugung einsetzen, auch wenn es schwierig wird".
Nach den Worten des Sprechers der Siemens AG ist die Herstellung von DSL-Modems betroffen, da sich diese Geräte nicht mehr zu einem auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähigen Preis produzieren liessen. Siemens plane diesbezüglich die Verlagerung der Produktion nach China.
Bezugnehmend auf die grundsätzliche Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und angesichts der neusten Zahlen von der Bundesagentur für Arbeit zeigte sich Gutting "entsetzt". Der Arbeitsplatzabbau gehe unvermindert voran. Auch die Region Bruchsal/Schwetzingen könne sich diesem bundesweiten Trend nicht entziehen. Im letzen Jahr seien in Deutschland wieder Hunderttausende von Arbeitsplätzen verloren gegangen. Dafür sieht der Parlamentarier mehrere Ursachen, wozu die zu hohen Belastungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch den Sozialstaat und die Überregulierung des Arbeitsmarktes gehörten.
Kritisch beurteilte Gutting das Verhalten der Bundesregierung, die dieser Entwicklung nicht entgegen steuere. Im aktuellen Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie ist für ihn auch zu erkennen, dass insbesondere die Gewerkschaften noch immer nicht begriffen hätten, dass Deutschland mit seinen Arbeitsplätzen im globalen Wettbewerb stehe. "So lange hier kein Umdenken erfolgt, ist die weitere Abwanderung von Arbeitsplätzen vorprogrammiert. Der Druck wird sich noch weiter erhöhen", so der 33-jährige Rechtsanwalts, "wenn am 1. Mai 2004 die EU-Osterweiterung vollzogen wird".